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Classic American Musclecars
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1968 Ford Mustang Convertible

Factsheet

1968 Ford Mustang Convertible
302 cui V8 (5.0-Liter) 230 hp
Ford Toploader 4-Speed Manual


About

Mustangs sind so zahlreich wie Sand am Meer - die erste Generation des Ur-Ponycars bringt es auf eine Stückzahl von 4.5 Millionen Fahrzeugen. Allerdings handelte es sich nur bei einer verschwindend geringen Anzahl dieser Mustangs um Cabrios, und nur ein Kleiner Prozentsatz dieser Anzahl war mit Achtzylinder-Motoren ausgestattet - Mustang Cabrios wurden vornehmlich von weiblichen Käufern erworben, und diese schätzten im Gegensatz zum Bigblockwünschenden männlichen Mustangkäufer in erster Linie die wirtschaftlichkeit des Reihensechszylinders. Also ob die Aussichten nicht schon düster genug wären, war der dachlose Zweitürer auch noch mit dem schlecht konstruierten Wasserablauf des Verdeckkastens geschlagen - Regenwasser, das durch die Schweller abgeleitet werden sollte, blieb in den Schwellern, und eins ums andere erlagen die offenen Ponys terminalen Rostbefall der selbsttragenden Karosserie.

Über die Jahre hat sich eine kalifornische Herkunft als Geheimtip gegen Rostprobleme eingebürgert - nur sollte man darauf achten, daß der in Kalifornien angepriesene Mustang nicht erst wenige Monate vorher aus dem rostfreundlichen New Jersey ins sonnige Kalifornien transportiert wurde...

Dieses schöne Mustang Cabrio kam aus New Jersey und wurde zum Verkauf vie ebay nach Kalifornien transportiert - wo es als frisch restauriert und "show ready" angeboten wurde. Es kam, wie es kommen mußte.

Das Auto wurde nach Deutschland verkauft, denn dort sind Mustangs teuer, und in Kalifornien sind sie es nicht, und manchmal, nur manchmal, gibt es dafür triftige Gründe.

Einen Boden hatte dieses Cabrio nicht mehr, als es in Deutschland eintraf - genausowenig wie die Innenschweller, die der dachlosen Konstruktion ihre Festigkeit verleihen. Tatsächlich hatten die amerikanischen "Restauratoren" Reparaturbleche für die schlimmsten Bodensektionen beschafft - und dann mittels Karosseriedichtmasse festgeklebt. Nun gut, wie soll man auch mit 110 Volt vernünftig schweißen?

Statt einer schnellen Vollabnahme beim TÜV wurde der Mustang zu OSCW gebracht und vollständig demontiert. Von der Türunterkante abwärts wurde fast die Komplette Blechsubstanz getauscht - inklusive der Blattfederaufnahmen, die sich mittels eines beherzten Trittes von der Karosse hatten trennen lassen...

In schwarzem Lack und mit anständigen Felgen wiederauferstanden, kann sich der Mustang mit einer in deutscher Qualität ausgeführten Substanzrestauration nun mit den Besten messen. Vorsichtshalber wurden der 302er V8 und das seltene Viergang-Getriebe auch noch geöffnet und durchgecheckt.

THE B-DAY 2019

Widerstand ist zwecklos: Auch 2019 findet natürlich ein B-Day statt, und auch 2019 ist der Support fast genauso sehenswert wie die Veranstaltung selbst: Die Arlington Militia, das B-Body-Hilfswerk Stuttgart, die IPCOE und selbstverständlich auch die äußerst geheime Organisation B.O.E.S.E stehen hinter dem weltweit wichtigsten B-Body-Treffen.

Poster Car ist diesmal jener Seafoam-Grüne Two Tone, der den US Border Patrol-Konvoi ins Herz der LA Riots 1992 angeführt hat, das "Chaser"-Auto aus San Clemente. Natürlich kommt das Auto auch (wie alle Poster Cars) zum B-Day - schließlich ist es inzwischen in Süddeutschland beheimatet.

Auch der Rest stimmt 2019: Cruise, Burger und limitierte B-Day-Shirts - alles geboten.

Interesse? 07151-9842266 oder eMail an service@oldschoolcustoms.de

9th Southern Muscle Car Showdown

Die Rahmenbedingungen sind auch beim neunten SMS unverändert: NUR amerikanische Autos auf dem Gelände, keine Neuwagen, keine Nutzfahrzeuge, keine Vans, kein Eintrittspreis, keine Country-Bands, keine Kirmes-Händler, keine Stripshows, keine Showbühne, keine Pokale, kein Moderator.

Heiße Autos.
Heiße Hamburger.
Fertig.